Samstag, 30. August 2008

Hope I die virgin

Hope I die virgin
So heisst e
ine aufsteigende norwegische Post-Punk-Band aus Oslo, die wir uns gestern ansehen wollten. (Haben wir auch getan.) Dazu sind wir erstmal einige Meter gelaufen, zu der Stelle in der Stadt, die uns Google als Veranstaltungsort aufgezeigt hatte. Nachdem wir aber zwei Eingeborene befragt hatten, wurde uns klar, dass wir den ganzen Weg umsonst gelaufen waren. Also zurück über die Brücke, und da war es dann, das Kråga, ganz in der Nähe meines Wohnheims und laut mehreren Menschen der beste Pub Kristiansands. Zuerst waren wir uns auch nicht sicher, ob wir richtig waren, denn es standen nur vereinzelt Leute herum und es war keinerlei Lärm zu hören, wie man ihn von Konzerten gewohnt war. Aber hier sollte es nun stattfinden. Nach einem gemütlichen Bier kam dann auch die Band auf die Bühne. In der kleinen Kneipe saßen schätzungsweise 20 Menschen an Tischen, uns eingeschlossen, und lauschten den recht angenehmen Klängen der Band. Die Stimme des Sängers erinnerte mich an Robert Smith, und alles in allem war es ein gutes Konzert. Danach kamen die "Jungs" auch raus, um ein Bier zu trinken. Ihr Geheimtipp als Ortsunkundige war Charlie's Bar im Zentrum, wohin wir ihnen nach einigen amüsanten und kunstvollen Einlagen (schauspielerische Einlage von Martina zur Imitation des wohl ekstatischen Konzertendes und Drama-Drama-Catwalk von mir) unauffällig folgten... Dort angekommen fanden wir einen schönen Club, den wir sicher nochmal besuchen wollen, dessen Bierpreise uns aber an diesem Abend überrascht und geschockt hatten, so dass wir unverrichteter Dinge nach ein bis zwei angenehmen Gesprächen wieder nach Hause marschierten...

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