Eines schönen Tages im November 2008 fuhren acht Studenten in Norwegens viertgrößte Stadt Stavanger. Und fanden sie gaaaanz toll!!! Nachdem wir angekommen waren, haben wir als zuerst die Domkirke bestaunt, die aber leider geschlossen war, was besonders schade ist, da sie zu den besterhaltenen und schönsten Sakralbauten des Mittelalters in Norwegen zählt. Die Domkirke wurde im 12. Jahrhundert erbaut und bedeutete auch den Beginn der Entwicklung der Stadt. Als nächstes hat es uns ins Norsk Oljemuseum verschlagen. Die Architektur des Gebäudes ist laut dem Wegweiser des Museums bereits das erste Ausstellungsstück, da es "eine Darstellung der norwegischen Bergmassive, der offenen Küstenlandschaft sowie der Produktionsanlagen auf See" ist. Das Museum ist sehr interessant und modern gestaltet, mit vielen interaktiven Ausstellungsobjekten, 3D-Filmen, Bohrinselmodellen, Audio- und Videoelementen und geschichtlichen Informationen rund um das Thema Öl. Sehr lohnenswert!
Nachdem wir dann Quasi-Ölexperten waren, sind wir bei strahlendem Sonnenschein weiter durch die 115.000-Einwohner-Stadt geschlendert, die eine sehenswerte und Altstadt zu bieten hat, und auch die schuckeligen Einkaufsgäßchen haben nicht gefehlt... Reiseführer sagen über Stavanger gern, es sei eine "interessante Mischung aus Alt und Neu" oder nennen es "Ölmetropole mit internationalem Flair". Für mich sah es richtig nach Norwegen aus, als wir durch die Øvre Strandgate spazierten, in der die Häuser in allen Farben des Regenbogens leuchten, und als wir durch die schmalen Gäßchen mit den meist weißen und teilweise sehr alten Holzhäusern gingen, die bisher noch in keiner der norwegischen Städte, die ich gesehen habe, gefehlt haben.
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| Stavanger |



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