Donnerstag, 27. November 2008

Once upon a time...

... there was a city called Christiania which was founded by the Norwegian King Harald III in 1048. Today this city is called Oslo and is a really amazing place to be.
Wenn ich mir vorstellen könnte, in Norwegen zu leben, dann wohl in Oslo. Besonders schön fand ich die Gegend um das Rådhus, das direkt am Meer liegt und einen schönen Kontrast zu den Schiffen bietet. Oslo hat viel zu bieten, mit mehr als 50 Museen, darunter das Folkemuseet, in dem sich ca. 140 Original-Holzhäuser, Schulgebäude und auch eine Stabkirche befinden. Die Gebäude sind aus den verschiedenen Gebieten Norwegens zusammengetragen und im Freilichtmuseum auch so angeordnet. Es gibt auch eine sehr interessante Ausstellung, die Handwerkskunst, Möbel und Kleidung aus verschiedenen Gebieten zeigt, darunter auch eine große Ausstellung mit Exponaten der Samen. Die Ausstellung ist sehr reichhaltig und interessant, und besonders faszinierend ist das hohe Alter mancher Ausstellungsstücke.
Auch sehr schön ist die Nasjonalgalleriet, natürlich mit einigen Munch-Gemälden, aber auch anderen spannenden norwegischen und internationalen Künstlern.
Was man auch gesehen haben muss, ist der Vigelandsparken. Dort befinden sich zahlreiche Skulpturen des Künstlers, in einem schönen Park angeordnet.
Mit nur 500.000 Einwohnern ist Oslo die größte Stadt Norwegens, besitzt aber trotzdem Metropol-Charakter, ohne zu riesig und unübersichtlich zu scheinen. Die Architektur ist klassisch und auch modern, und es macht einfach Spaß, tagsüber oder nachts durch die Straßen zu schlendern. Außerdem ist erwähnenswert, dass Oslos 450 km² Stadtfläche nur zu einem Viertel bebaut ist, und sie damit die grünste Haupstadt Europas ist. Bei Superlativen angekommen: Oslo ist auch die älteste Hauptstadt Skandinaviens und Norwegens größtes Ausbildungszentrum. Außerdem ist hier die einzige Oper des Landes.
Nachdem wir soviel gesehen hatten, mußten wir uns dann einen Cocktail im Hardrock-Café gönnen (ja, wir haben darauf geachtet, möglichst viel typisch norwegische Gastronomie zu erkunden...), und mein Cosmopolitan, ein Schnäppchen für 100 Kronen, hat den Ausflug perfekt abgerundet.
Oslo

Samstag, 22. November 2008

La famiglia invita

I'm going to make him an offer he can't refuse...
Mafia-Party

Farewell-Dinner

Schnief, das Ende rückt immer näher!
Farewell-Dinner

Donnerstag, 20. November 2008

Bald ist es soweit!

Gestern in einem Monat genau werde ich schon wieder im guten alten Deutschland sein, wenn wir es tatsächlich schaffen, es durchzuziehen, morgens um 8 mit der Fähre hier abzulegen, den ganzen Tag durchzufahren, und dann abends noch in Mannheim anzukommen. Ohje... Heute muss ich mich aber erstmal sehr anstrengen, den langen Tag herumzubekommen... Donnerstags hab ich tatsächlich mal Uni, von 8 bis 18 Uhr... Und dann Norwegisch-Test... Und wer hat nicht gelernt???
Abends ist dann Farewell-Dinner, wobei ich am liebsten für heute gleich wieder gute Nacht sagen möchte: blöde Erkältung...

Samstag, 15. November 2008

Party@Roligheden 13.11.

Da in unserem Wohnheim so gut wie nie Partys oder zumindest Vorglühen stattfinden, habe ich einfach mal alle eingeladen, die ich hier so kenne... Erstaunlicherweise waren recht viele Leute da (mehr, als ich erwartet hatte), und auch die Anzahl der anwesenden Norweger war recht hoch. Ich fand die Party sogar so amüsant (auch wenn es mir zwischendrin recht schlecht ging), dass ich darauf verzichtet habe, mit in die Stadt zu gehen, und stattdessen bis 5 Uhr morgens im Partyraum verweilt habe. Am nächsten Tag ging es mir aber verdammt schlecht...
Ach ja, es gab ja auch noch die Stars&Stripes-Party am 8.11., eine von Alan's berühmten Motto-Partys; dieses Mal wegen: CHANGE! :-)

Mittwoch, 12. November 2008

So schön ist das Wetter hier gerade...






... und wie ist es bei Euch? :-)

Dienstag, 4. November 2008

On a sunny day in Stavanger...

Eines schönen Tages im November 2008 fuhren acht Studenten in Norwegens viertgrößte Stadt Stavanger. Und fanden sie gaaaanz toll!!! Nachdem wir angekommen waren, haben wir als zuerst die Domkirke bestaunt, die aber leider geschlossen war, was besonders schade ist, da sie zu den besterhaltenen und schönsten Sakralbauten des Mittelalters in Norwegen zählt. Die Domkirke wurde im 12. Jahrhundert erbaut und bedeutete auch den Beginn der Entwicklung der Stadt. Als nächstes hat es uns ins Norsk Oljemuseum verschlagen. Die Architektur des Gebäudes ist laut dem Wegweiser des Museums bereits das erste Ausstellungsstück, da es "eine Darstellung der norwegischen Bergmassive, der offenen Küstenlandschaft sowie der Produktionsanlagen auf See" ist. Das Museum ist sehr interessant und modern gestaltet, mit vielen interaktiven Ausstellungsobjekten, 3D-Filmen, Bohrinselmodellen, Audio- und Videoelementen und geschichtlichen Informationen rund um das Thema Öl. Sehr lohnenswert!











Nachdem wir dann Quasi-Ölexperten waren, sind wir bei strahlendem Sonnenschein weiter durch die 115.000-Einwohner-Stadt geschlendert, die eine sehenswerte und Altstadt zu bieten hat, und auch die schuckeligen Einkaufsgäßchen haben nicht gefehlt... Reiseführer sagen über Stavanger gern, es sei eine "interessante Mischung aus Alt und Neu" oder nennen es "Ölmetropole mit internationalem Flair". Für mich sah es richtig nach Norwegen aus, als wir durch die Øvre Strandgate spazierten, in der die Häuser in allen Farben des Regenbogens leuchten, und als wir durch die schmalen Gäßchen mit den meist weißen und teilweise sehr alten Holzhäusern gingen, die bisher noch in keiner der norwegischen Städte, die ich gesehen habe, gefehlt haben.
Stavanger