Freitag, 31. Oktober 2008

Ich habe einen Elch gesehen!!!

Den gab es neben anderen schönen Tieren im Dyreparken Kristiansand, der sehr schön und groß ist, und auch sehr natürlich angelegt ist; nicht die gewöhnliche Käfigatmosphäre. Außer bei dem Insektenzeugs war es mir recht, dass die schön eingesperrt waren; der bloße Anblick hinter der Glaswand hat mich schon fast zum Kreischen gebracht... Obwohl es nur zwei Grad waren, war heute der perfekte Tag für einen Zoobesuch, sonnig und hell. Im Zoo gibt es viele schöne Wege, auf denen man herumspazieren und in fast natürlichem Umfeld (naja, das ist wohl übertrieben) Wölfe, Füchse, aber auch Esel und Wallabys anschauen kann...
Zoo

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Snow Snow Snow...

International Pub

Meiner Meinung nach war heute der International Pub mit dem meisten interkulturellen Input. Los ging es mit den "Ösis" (sorry...:-)), die uns ein Volkslied im tiefsten Dialekt (Kathi: "diafste Mundort") nachsingen lassen haben, mit dem klangvollen Namen "Summa", was wohl Sommer bedeutet... Ich fand das so schön, dass jetzt hier der Text zum Mitsingen folgt, sowie das Video, um auch die Melodie zu verinnerlichen... Als Deutscher versteht man ja zumindest das meiste vom Text, auch wenn manche Passagen Schwierigkeiten bereiten...

So heißt es auf Österreichisch:
I mog di nua im Summa,
du wüst des ned fasteh.
Kau nua beim truckan Weda,
dei Leidn aufi geh.

Im Winta muast aloa bleim,
denn do iss ma z'koid.
Und daun liegt da Schnee g'wahd,
wos aufi geht zum Woid.


Aussprachehilfe für den Englischsprachigen:
Ee maug dee nooa eem zoom-r,
doo wyyst days nayd farsh-tei.
Cow nooa bime drookan vader,
dye lie-dn ow-fee gay.

Eem veen-ta moorst aloha blime,
den dow is mar z’coid.
Oond down leegt dar shney gwaad,
vous ow-fee gayd tzoom void.

Und so hört es sich an...



Dann ging es weiter mit Lettland, die scheinbar einen Rekord nach dem anderen aufstellen, indem sie tausende Müllsäcke zusammensuchen, zu Tausenden in einer Reihe tanzen und 24 Stunden am Stück umherrennen... Die Schweizer haben mit ihrer Demokratie und einem Heidi-und-Klara-Rollenspiel geglänzt und dabei wohl die meisten Lacher kassiert... Und am Ende gab es noch etwas klassisch Amerikanisches: nen Hotdog-Ess-Wettbewerb...

Bilder des Abends finden sich hier:
International Pub

Freitag, 24. Oktober 2008

Dienstag, 21. Oktober 2008

Sørlandets Kunstmuseum

Was gibt es Schöneres als einen sonntäglichen Ausflug in das Kunstmuseum in Kristiansand? Die ständige Sammlung ist zwar sehr übersichtlich, dafür aber sehr interessant. Mein Lieblingsgemälde war auf Anhieb "The Pool" von Frank Brunner, über den ich im Internet aber nicht besonders viel finden konnte. Anders verhält es sich mit Bård Breivik, dessen Skulpturen gerade in Kristiansand in der Ausstellung "Referat 76-08" zu sehen sind. Ausserdem zieren 17 seiner Steinskulpturen auch Kristiansand selbst. Typisch für Breivik sind Serien von Skulpturen, wie Score for a Longer Conversation; ein Teil davon ist auch in Kristiansand zu sehen. Die Objekte dieser Serie sind alle von ähnlicher Form, unterscheiden sich aber hinsichtlich Material, Oberfläche und Farbe, was sie so interessant macht. Bilder von Breiviks Werken sind beispielsweise hier zu finden, ebenso wie ein kurzer Lebenslauf, eine Beschreibung seiner Arbeiten und eine Auflistung seiner Ausstellungen.


Samstag, 18. Oktober 2008

Alan's Epic Night of Endless Alcohol Consumption

Man nehme eine Menge Erasmus-Studenten mit weißen T-Shirts, jede Menge bunte Stifte, und los geht's. Natürlich ist auch eine Tischtennisplatte nicht von Nachteil, damit man Beer-Pong spielen kann...

The epic night

Sonntag, 12. Oktober 2008

Mandal

Ich mußte mir ja von mehreren Seiten anhören, dass hier anscheinend gar nicht mehr viel passiert... Dem ist natürlich nicht so. Heute sind Manuel, Martina und ich ins 40 Kilometer westlich von Kristiansand gelegene Mandal gefahren. Ein sehr schönes, beschauliches Städtchen mit 14.000 Einwohnern, dessen Zentrum aus hübschen, weißen Holzhäuschen besteht. Mandal ist sehr wohlhabend, dank seiner Eichenwälder und des Lachsreichtums. Deshalb lautete die Devise von Mandal zu seiner Blütezeit im 17. Jahrhundert: "Laks i lomma, æg i skoan, fintbrød i hatten", was bedeutet: "Lachs in der Tasche, Eier in den Schuhen und Weißbrot im Hut"... Na gut. Der Ort entwickelte sich im 15. Jahrhundert aus der Handelsstation Spidsboe und hat drei Lachse im Stadtwappen. Was hat Mandal an Kultur zu bieten? Der Maler Amaldus Nielsen wuchs hier auf; eine Büste von 1766, gefertigt von Gustav Vigeland, vor der Amtmannstube Skrivergården erinnert an ihn. Die haben wir auch gesehen. Das Elternhaus von Gustav Vigeland kann man auch besichtigen, ebenso wie das Denkmal zu Ehren des 1814 in Mandal geborenen Malers Adolph Tidemand, das auf dem Marktplatz steht, und die Mandal Kirke, die mit ihren 1800 Sitzplätzen zu den größten Kirchen des Landes gehört. Die meiste Zeit heute haben wir in Sjøsanden verbracht, wo Norwegens schönster und längster Strand liegt. Es sind zwar nur 900 Meter, aber die sind mit reichlich Sand und dem sie einrahmenden Kiefernwald Furulunden umso schöner. Nachdem wir dann hinreichend mit Muscheln gespielt, haben auf Felsen herumgeklettert und im Sand herumgestapft sind, haben wir uns ein Essen im Café Marna gegönnt, in dem hinter uns ein Bild der Beatles hing, was Manuel als Anlass nahm, endlich mal was Schönes (anstelle von Martina und mir) zu photographieren ;-)...













Album:
Mandal

Freitag, 3. Oktober 2008

Oktoberfest

Aufgrund der Tatsache, dass gestern Donnerstag war und man sich dem Gruppenzwang ja nicht entziehen kann (...), hieß es gestern wieder ausgehen, ins Twist&Shout mal wieder...
Da war "Oktoberfest" angesagt, was zur Folge hatte, dass die Lokalität mit Bayern-Wimpeln dekoriert war... Einen solchen habe ich mir dann auch gestohlen, um mein Zimmer noch etwas heimeliger zu gestalten... Die Stimmung war nicht so oktoberfestig; es wurde einmal Blasmusik und dann dieser komische Ententanz gespielt... Das ist es eben, was die Norweger von Deutschland kennen... ;-)



Wenn einem mal langweilig ist...


... geht man auf diese Seite: http://www.yearbookyourself.com/ und schaut, wie man in den 50ern, 60ern, 70ern, 80ern oder 90ern ausgesehen hätte (wenn man da nicht schon gelebt hat...). Dies hier wäre meine Erscheinung, wenn ich in einem Jahrbuch des Jahres 1958 aufgetaucht wäre. Sehr schöne Seite!

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Herzlichen Glückwunsch...

... und alles erdenklich Liebe und Gute für Euch und den kleinen Mann! Habe an Euch gedacht :-)